Weiterbildung

Auf die erste Ausbildung folgt immer häufiger eine Weiterbildung. Wer vorhandene Kompetenzen vertieft und neue erwirbt, verbessert die Karrierechancen. Je nach Ziel und Umfang wird zwischen Kursen und Lehrgängen unterschieden. Kurse richten sich vorwiegend an Personen, die bereits eine Erstausbildung abgeschlossen haben. Sie dienen der Vertiefung fachlicher Kenntnisse im angestammten Berufsfeld oder der Erweiterung des Allgemeinwissens. Lehrgänge sind vorwiegend für Personen mit einem Berufs- oder Hochschulabschluss konzipiert. Diese Weiterbildungen bereiten auf die Übernahme anspruchsvoller Aufgaben vor. Häufig setzen sie Berufserfahrung voraus.

Die wichtigsten Rechtsgrundlagen sind das Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13.12.2002 (BBG) und die dazugehörende Verordnung des Bundesrates vom 19.11.2003 (BBV). Das Berufsbildungsgesetz sowie die Verordnung sind seit dem 1.1.2004 in Kraft. Im Gesetz geregelt ist die berufliche Aus- und Weiterbildung für alle Berufsbereiche ausserhalb der Hochschulen. Es enthält öffentlich-rechtliche Vorschriften des Bundes zu folgenden Bereichen:

  • berufliche Grundbildung, einschliesslich der Berufsmaturität
  • höhere Berufsbildung
  • berufsorientierte Weiterbildung
  • Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel
  • Bildung der Berufsbildungsverantwortlichen
  • Zuständigkeit und Grundsätze der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
  • Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung
Gschwend Wick Marianne

Marianne Gschwend Wick
Leitung Weiterbildung
Berufsfachschullehrperson
Fachbereich HF Pflege
marianne.gschwend@bzgs.ch 

Weiterbildung
Weiterbildung

Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen

Grütlistrasse 1
9000 St.Gallen

+41 58 229 88 55
weiterbildung@remove-this.bzgs.ch 

Höhere Fachschulen

Höhere Fachschulen (Tertiärstufe B) bieten Bildungsgänge mit hohem Praxis- und Arbeitsmarktbezug an. Bildungsgänge der höheren Fachschulen bauen meist auf einer abgeschlossenen beruflichen Grundbildung auf und dauern mindestens 2 bzw. 3 Jahre (Vollzeit bzw. berufsbegleitend).

Jeder Bildungsgang beruht auf einem Rahmenlehrplan, den die Bildungsanbieter zusammen mit den Organisationen der Arbeitswelt erarbeiten und der vom SBFI anerkannt wird.

 

Zu den höheren Fachschulen

Berufsprüfung

Die eidg. Berufsprüfung ist ein Abschluss auf Stufe der höheren Berufsbildung (Tertiär B). Damit wird ausgewiesen, dass die Inhaber/innen solide praktische Fähigkeiten mit theoretischen Fachkenntnissen verbinden können. Absolventen und Absolventinnen einer eidg. Berufsprüfung arbeiten als Fachspezialisten und -spezialistinnen oder übernehmen Führungsfunktionen. Wer die Berufsprüfung bestanden hat, erhält einen eidg. Fachausweis.

Für jede eidg. Berufsprüfung hat die zuständige Organisation der Arbeitswelt (Berufsverband) eine Prüfungsordnung zu erstellen, die dem SBFI zur Genehmigung zu unterbreiten ist.

 

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Berufsorientierte Weiterbildung

Die berufsorientierte Weiterbildung dient dazu, bestehende Kompetenzen, Fähigkeiten und Wissen zu verbessern, zu aktualisieren und auf neue Bereiche und Aufgaben zu erweitern. Die Weiterbildungsaktivitäten finden neben dem formalen Bildungssystems statt. Dazu zählen allgemeinbildende oder berufsorientierte Bildungsaktivitäten, die in einem organisierten Rahmen stattfinden und zu keinen staatlich anerkannten Abschlüssen führen.

 

Zu den berufsorientierten Weiterbildungen